Bläserkreis spielt in Marburg

Gemeinsames Konzert mit Kurhessischer Kantorei in Lutherischer Pfarrkirche

Das waren gewaltige und ungewöhnliche Klänge, die die Besucher der Stunde der Orgel in Marburg erlebten. Mit dem Doppelchor „Nun kommt der Heiden Heiland“ haben die Blechbläser die etwa 120 Zuhörer begrüßt. Dieser Choral sowie „In dulci jubilo“ standen im Mittelpunkt des Programms. 

 

Die Idee, gemeinsam ein Konzert zu veranstalten, ist im letzten Jahr entstanden. Da haben beide Chöre an einem Gedenkgottesdienst für Prof. Martin Weyer, dem Initiator der Marburger Stunde der Orgel in der Lutherischen Pfarrkirche, teilgenommen. In den letzten Monaten haben beide Chorleiter die Zeit genutzt, das Programm zu planen und vorzubereiten. Es sollten Stücke in unterschiedlichen Besetzungen dargeboten werden, die die Chöre für sich alleine spielen aber auch gemeinsam. Besonders die Doppelchöre stellten eine Herausforderung dar, da die gotische Hallenkirche eine ganz besondere Akustik hat und die Musiker sich darauf einstellen mussten.

 

„Das Zusammenspiel hat geklappt“, freute sich Christoph Kraft, der Chorleiter des Bläserkreises Dutenhofen. Er und Friedel W. Böhler, der die Bläser der Kurhessischen Kantorei dirigierte, haben maßgeblich zum Gelingen des Konzertes beigetragen. Die Zuhörer waren ebenfalls zufrieden, applaudierten und verließen die Kirche mit einem Lächeln im Gesicht. Geplant sind weitere gemeinsame Auftritte, sicherlich wieder im nächsten Jahr zur Adventszeit zur Stunde der Orgel in der Marburger Kirche mit dem markanten schiefen Turm.   

Der Bläserkreis Dutenhofen mit seinem Chorleiter Christoph Kraft (links im Bild) und die Kurhessische Kantorei mit seinem Chorleiter Friedel W. Böhler (rechts im Bild). Der Bläserkreis Dutenhofen mit seinem Chorleiter Christoph Kraft (links im Bild) und die Kurhessische Kantorei mit seinem Chorleiter Friedel W. Böhler (rechts im Bild).
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