Pfarrer Horst Daniel

Horst Daniel Horst Daniel

Bis zum 31.12.2016 war der Theologe Entlastungspfarrer der Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Wetzlar, Ute Kannemann. Das heißt, er hat sie mit Diensten in ihrer Kirchengemeinde Lützellinden vertreten. Mit dem Eintritt Ute Kannemanns in den Ruhestand hat sich der Dienstauftrag des 60-Jährigen verändert: Er ist jetzt Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Lützellinden. Da die Pfarrstelle jedoch auf 60 Prozent reduziert wurde, übernimmt Horst Daniel einen zusätzlichen Dienstauftrag in der Kirchengemeinde Dutenhofen/Münchholzhausen.

 

Seit dem 1. Januar haben sich nämlich nicht nur die Kirchengemeinden Dutenhofen und Münchholzhausen vereinigt. Sie sind gleichzeitig mit Lützellinden eine pfarramtliche Verbindung eingegangen. 40 Prozent seines Dienstes leistet Horst Daniel nun in Dutenhofen und Münchholzhausen, wo auch Michael Philipp weiterhin als Pfarrer mit einer ganzen Pfarrstelle tätig ist. Für Lützellinden bedeutet dies, dass Pfarrer Horst Daniel viele Aufgaben, die er bislang in der Kirchengemeinde geleistet hat, nicht mehr wahrnehmen kann. Um diese nicht einfache Aufgabe gemeinsam zu schultern, befinden sich die beiden Kirchengemeinden derzeit in einem Prozess der Umorganisation. Superintendent Jörg Süß erinnerte an Papst Johannes, XXIII., der nach seinen ersten, ihn völlig überfordernden Tagen gesagt habe: „Herr, es ist deine Kirche, ich gehe jetzt schlafen.“ Auf diese Weise habe Gott auch dem Propheten Elia Zeit gelassen, bevor er ihn neu in Dienst nahm.

 

In Greifenstein-Holzhausen geboren, war Horst Daniel nach seiner Vikariatszeit beim ehemaligen Superintendenten Theodor Preis in der Wetzlarer Kreuzkirchengemeinde mehr als 25 Jahre lang Pfarrer der Kirchengemeinden Reiskirchen und Niederwetz.

Für den Theologen hat sich seit dem 1. Januar eine zusätzliche Veränderung ergeben: Neben der Entlastungspfarrstelle für die Superintendentin (75 Prozent seines Dienstes) hatte Horst Daniel neun Jahre lang mit 25 Prozent Dienstumfang mit hohem Einsatz die Polizeiseelsorge in Mittelhessen verantwortet. Aus diesem Amt wurde er kürzlich in Greifenstein verabschiedet. Seine dort und in der Notfallseelsorge erworbenen Kompetenzen kommen nun den Gemeindegliedern in drei Orten zugute.

Diese Eigenschaft hätte ich gern:

Ich möchte gerne besser hinsehen, hinhören und mitfühlen können, damit ich meine Mitmenschen und mich in dieser Welt besser verstehen kann. Dann könnte ich vielleicht auch etwas Sinnvolles tun, meine Lebenswelt ein Stückchen liebevoller, lustiger, menschlicher, toleranter, demütiger und voller Musik machen.


Gar nicht mag ich …

Ungerechtigkeit, Egoismus, spitze Ellenbogen, Misstrauen, Intoleranz, Vorurteile, ganze Lügen und halbe Wahrheiten, den Zwang zum Wachstum.


Mit Kirche verbinde ich …

Den organisatorischen und räumlichen Rahmen für gelebten Glauben.


In der Bibel beeindrucken mich …

Die nach wie vor aktuelle Menschenkenntnis.

Die Orientierungshilfen für unsere Lebensführung.

Die realistischen Beschreibungen und Bewertungen von Menschen, Umwelt und Gott.

Die Auseinandersetzung mit den wichtigen Fragen:

- wer bin ich?

- woher komme ich?

- was soll ich hier?

- wo und wie bin ich nach meinem Tod?


Ich bin Pfarrer, weil …

Ich an einer Verbesserung des menschlichen Zusammenlebens in Dutenhofen und Münchholzhausen auf Basis des christlichen Glaubens mitarbeiten möchte.

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